Leistungsangebote Urologie Darmstadt

Ein wichtiger Teil der Untersuchung ist das Gespräch, in dem wir gemeinsam herausfinden wollen, welche Ursachen für Ihr Problem in Frage kommen.

Zusätzlich haben wir eine Vielzahl von technischen Möglichkeiten zur Verfügung, um Ihr Problem genauer zu erkennen und eine Diagnose zu stellen.

Wir möchten Ihnen einen Einblick in unser Leistungsangebot ermöglichen.

Krebsfrüherkennung (Männer & Frauen)

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Krebsfrüherkennung (Männer und Frauen)

Die moderne Medizin kann die Entstehung von bösartigen Tumoren, sogenannten Karzinomen, leider noch nicht verhindern. Das Hauptaugenmerk des Patienten sollte daher auf einer Vermeidung von Risikofaktoren liegen. Der Schwerpunkt des Arztes liegt in einer möglichst frühen Erkennung von Karzinomen, die heute in den meisten Fällen erfolgreich therapiert werden können.

Jede(r) gesetzlich Krankenversicherte hat ein Recht auf kostenlose Vorsorgeuntersuchungen.

Wir führen alle Vorsorgeuntersuchungen durch, die der Urologe ausführen kann:

  • Prostatauntersuchung, Genitaluntersuchung (jährlich), Tastuntersuchung der Lymphknoten bei Männern ab dem Alter von 45 Jahren
  • Dickdarm- und Rektumuntersuchung (jährlich)
  • Test auf verborgenes Blut im Stuhl bei Frauen und Männern ab dem Alter von 50 Jahren (jährlich bis zum Alter von 54 Jahren, ab dem 55. Lebensjahr alle zwei Jahre)

Die Krebsvorsorge der gesetzlichen Krankenkassen ist nach Meinung der urologischen Fachgesellschaften jedoch nicht aussagekräftig genug. Wir bieten Ihnen deshalb auf Wunsch eine zeitgemäße und umfassende Krebsvorsorge nach dem neuesten Stand der Medizin an, damit Sie auf der sicheren Seite sind. Lassen Sie sich in unserem Urologischen Praxis-Zentrum beraten.

Wunschleistungen

Für den Mann

  • PSA-Test (Bestimmung des Prostataspezifischen Antigens im Blut)
  • Ultraschalluntersuchung der Prostata sowie Blase und Nieren
  • TRUS (hochauflösender Ultraschall der Prostata über den Enddarm)
  • NMP22-Urintest (Immunologischer Urintest zur Früherkennung von Blasenkrebs)

Für die Frau

  • Ultraschalluntersuchung der Nieren und Blase
  • NMP22-Urintest (Immunologischer Urintest zur Früherkennung von Blasenkrebs)

Das UPZ ist mit modernen Ultraschallgeräten zur vollständigen Untersuchung der urologischen und abdominellen Organe ausgestattet, mit den Möglichkeiten der Durchführung von Doppleruntersuchungen zur Darstellung der Durchblutung und der sonographisch geführten Probenentnahme aus der Prostata.

Onkologie
(Krebsbehandlung)

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Onkologie (Krebsbehandlung)

Das UPZ bietet Ihnen als onkologisch (d.h. zur Krebsbehandlung) zugelassene Praxis, den aktuellen Standard von Beratung, Diagnostik und Therapie.

Im Falle einer erforderlichen Operation bietet das UPZ den PatientInnen an, die Operation bei einem unserer drei Kooperationspartner stationär durchzuführen und von einem unserer eigenen Ärzte operiert zu werden.

  • Prostatakarzinom (PCA)
    Das PCA ist derzeit der häufigste Tumor beim Mann. Das UPZ ist besonders beim PCA durch Vorsorgeuntersuchungen und weiterführende Maßnahmen darauf spezialisiert, eine ausgezeichnete Früherkennung dieses Tumors zu erreichen.Neben dem Tastbefund empfehlen wir durch Blutentnahme die Kontrolle des PSA-Wertes (eines Blutwertes zur Prostatadiagnostik), der bei uns ausgewertet wird, sowie weitergehend die transrektale Sonographie der Prostata (Ultraschalluntersuchung über den Enddarm). Falls erforderlich werden ultraschallgesteuerte Gewebeproben der Prostata in der Praxis durchgeführt.

     

    Wir beraten unsere Patienten ausführlich und individuell über alle therapeutischen Möglichkeiten zur Behandlung des PCA.

  • Blasentumor
    Zur Blasentumorfrüherkennung bieten wir neben der normalen Urinuntersuchung auch die Untersuchung unter dem Mikroskop an. Zudem bieten wir auf Wunsch auch einen speziellen Blasenkrebstest zum Nachweis von NMP 22 an.Weiterführend stehen die Ultraschalluntersuchung sowie die Blasenspiegelung mit starrer oder flexibler Technik zur Verfügung, auf Wunsch auch mit Videodemonstration.
  • Nierentumor
    Nierentumore sind seltener und lassen sich zum Teil durch Urinuntersuchung und Ultraschall diagnostizieren.
  • Hodentumor
    Der Hodentumor kommt am häufigsten beim Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen vor. Wir raten hier zur regelmäßigen Selbstkontrolle und bei Feststellung von auch nur fraglichen Veränderungen zur sofortigen Vorstellung beim Urologen.Im UPZ können wir durch Tastbefund, Blutuntersuchung der Tumormarker und Ultraschall des Hodens zügig eine Diagnose stellen und die erforderlichen Therapien besprechen und einleiten. Die Heilungsraten liegen auch bei fortgeschrittenen Stadien über 90%.

Inkontinenz
(Erwachsene & Kinder)

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Inkontinenz (Erwachsene und Kinder)

Dieses Spezialgebiet befasst sich mit der Diagnostik und Therapie der Blasenschwäche und Harninkontinenz.

Im Erwachsenenalter überwiegen Blasenfehlfunktionen infolge neurologischer Störungen nach Rückenmarksverletzung (Unfall, Operationen an der Wirbelsäule) sowie degenerativer Erkrankungen des Nervensystems (Multiple Sklerose, Poliomyelitis, Parkinsonerkrankung, Demenz, Alzheimerkrankheit). Auch andere krankheitsbedingte Ursachen (Schlaganfall, Bandscheibenvorfall, Tumoren der Wirbelsäule, des zentralen Nervensystems) können zum Symptom der Harninkontinenz führen.

Grundlage der Diagnosestellung ist eine urodynamische Untersuchung (Blasendruckmessung). Am Standort Darmstadt steht ein moderner, urodynamischer Messplatz bereit.

Im Kindesalter stehen hauptsächlich angeborene Fehlbildungen im Vordergrund.

In einigen Fällen kann auch eine spezialisierte Abklärung des kindlichen Einnässens (Enuresis) notwendig werden. Hier stehen eine ausführliche Anamnese (Erhebung der Kranken-Vorgeschichte) und das Führen eines Trink- und Miktionsprotokolls im Vordergrund. Dadurch kann in vielen Fällen auf den Einsatz von Medikamenten verzichtet werden.

Urodynamische
Untersuchungen

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Urodynamik

Am Standort Darmstadt steht ein moderner, urodynamischer Messplatz bereit.

Die Urodynamik-Privatsprechstunde erfolgt durch den Angestellten Arzt Dr. Mayer.

Magnetstuhl
Behandlung

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Magnetstuhl-Behandlung

Der Magnetstuhl bietet eine ebenso revolutionäre wie einfache Methode zu zielgerichtetem Beckenbodentraining im Sitzen! In einem Behandlungsstuhl, auf den Sie sich setzen, ohne sich entkleiden zu müssen, ist ein elektromagnetisches Impulsfeld aufbaut und bis zu 12 cm in den Beckenboden abstrahlt. Diese Impulse variieren zeitlich so, dass die Nervensensoren im Muskelgewebe angeregt werden. Es kommt zu einer fortlaufenden An- und Entspannung und zu einer deutlich zu spürenden Kontraktion der Muskel, die so wirkungsvoll trainiert und gestrafft werden.

Der Magnetstuhl dient u. a. der Behandlung von:

  • Harn- und Stuhlinkontinenz
  • Potenz- und Orgasmus-Störungen
  • chronische Prostatitis
  • Schmerzzuständen des Beckenbodens

Erektionsstörung und Testosteronmangel bei Männern

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Erektionsstörung und Testosteronmangel bei Männern

Potenz- und Erektionsstörungen, Testosteronmangel, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Leistungsabfall sind typische Erscheinungen in den Wechseljahren des Mannes (Aging-Male-Syndrom).

 Das UPZ bietet spezialisierte Abhilfe durch:

  • genaue Erhebung der Symptome, z.T. mittels standardisierter Fragebögen.
  • gezielte Untersuchungen, z.B. durch doppler-sonographische Darstellung der Durchblutung des Penis
  • Bestimmung des Testosterons (Geschlechtshormon des Mannes) und weiterer Hormonwerte im Blut

Kinderwunschsprechstunde
(Fertilitätsuntersuchungen)

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Kinderwunschsprechstunde (Fertilitätsuntersuchungen)

Unerfüllter Kinderwunsch stellt für die betroffenen Paare meistens ein großes Problem dar. Die Ursachen liegen in ca. der Hälfte der Fälle beim Mann. Grundlage der andrologischen Diagnostik ist das Spermiogramm (Samenuntersuchung).

Die Erstellung der Spermiogramme erfolgt nach den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Zur Beurteilung der Spermienqualität werden die Anzahl, die Motilität (Beweglichkeit) und die Morphologie (Aussehen) der Spermien beurteilt.

Eine jährliche Qualitätskontrolle unserer Untersuchungen erfolgt durch die QuaDeGA (Qualitätskontrolle der Deutschen Gesellschaft für Andrologie).

Sterilisation des Mannes
(Vasektomie)

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Sterilisation des Mannes (Vasektomie)

Die Begriffe Sterilisation des Mannes, Vasektomie oder Vasoresektion sind von gleicher Bedeutung. Bei der Vasektomie handelt es sich um eine sehr sichere Verhütungsform.

Mit einem kleinen und risikoarmen Eingriff werden die Samenleiter – also der Transportweg der Spermien – durchtrennt. Dieser chirurgische Eingriff führt dazu, dass nach erfolgreicher Operation im Ejakulat keine Samenzellen mehr enthalten sind. Somit kann es beim Geschlechtsverkehr auch nicht mehr zur Befruchtung der Eizelle kommen. Der Vasektomie-Eingriff wird in örtlicher Betäubung, in seltenen Fällen auch in einer Vollnarkose durchgeführt. Die Sterilisationsoperation beim Mann ist meistens unkompliziert.

Re-Fertilisierungsoperationen
nach Vasektomie

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Re-Fertilisierungsoperationen nach Vasektomie (Vaso-Vasostomie)

Es besteht die Möglichkeit einer Wiederherstellungs-Operation (Vaso-Vasostomie) bei Zustand nach Vasektomie (Sterilisation des Mannes). Beide Samenleiterenden werden unter dem Operationsmikroskop wieder zusammengenäht. In den meisten Fällen (80-90%) kann eine Durchgängigkeit der Samenleiter erreicht werden. Nach der Operation besteht eine realistische Aussicht auf die Wiedererlangung der Zeugungsfähigkeit.

Diese Operation wird durch unsere Praxis (Dr. Stephan Roos) regelmäßig und mit einer nachgewiesenen sehr hohen Durchgängigkeitsrate durchgeführt.

Laboruntersuchungen & Sexuell übertragbare Krankheiten

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Laboruntersuchungen und Sexuell übertragbare Krankheiten

In unserem eigenen Labor und durch Kooperation mit einem großen Speziallabor können wir sämtliche Untersuchungen an Blut, Urin, Ejakulat und anderen Körperflüssigkeiten selbst durchführen bzw. durchführen lassen.

Die Untersuchung auf sexuell übertragbare Krankheiten, wie z. B. Chlamydien, Mykoplasmen, Tripper, Syphilis, HIV oder Hepatitis, ist auch als Wunschleistung durchführbar.

ambulante und stationäre Operationen

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Operationen (ambulant und stationär)

Ambulante Operationen

Ambulante Operationen bei Kindern und Erwachsenen werden am Standort Darmstadt und im Ambulanten Operationszentrum Bergstraße in Bensheim durchgeführt.

Operationen, bei denen eine Narkose erforderlich ist, werden von Dr. med. Jan Cordier im Ambulanten Operationszentrum in Bensheim durchgeführt. Für Schmerzfreiheit bei der Operation sorgt der Anästhesist (Narkose-Arzt), der Sie vor der Operation zum Narkoseaufklärungsgespräch einbestellt.

Wir führen ambulante Operationen durch bei:

  • Hydrozele (Hoden-/ Wasserbruch)
  • Spermatozele (Nebenhodenzyste)
  • Varikozele (Krampfader am Samenstrang)
  • Phimose (Beschneidung bei Vorhautverengung)
  • Wunschbeschneidung aus persönlichen Gründen (Selbstzahlerleistung)
  • Sterilisationswunsch (in etwa 98% ist eine örtliche Betäubung ausreichend, eine Vollnarkose als Selbszahlerleistung möglich)
  • Warzen und Atheromen am Genitale (in etwa 98% ist hier keine Vollnarkose nötig)
  • Verkürztem Vorhautbändchen (Frenulotomie)
  • Einlage von Bauchdeckenkathetern in die Harnblase
  • Entfernung von Harnleiterschienen

Stationäre Operationen

Operationen, bei denen ein stationärer Aufenthalt erforderlich ist, werden persönlich durch zwei erfahrene Operateure des UPZ (Dr. med. Stephan Roos und Dr. med. Felix Pankotsch) an drei Standorten durchgeführt:

Anschließend erfolgt die professionelle stationäre Versorgung in den jeweiligen urologischen Hauptabteilungen der Kliniken. Von der pflegerischen Versorgung über die Narkose bis zur postoperativen Schmerztherapie werden die Patienten von einem hochprofessionellen Team versorgt, in dem auch die menschliche Hinwendung nicht fehlt.

Die Nachkontrolle erfolgt dann wieder im Urologischen Praxis-Zentrum bei den Operateuren.

Das UPZ bietet damit Diagnostik und Therapie „aus einer Hand“. PatientInnen kennen Ihren Operateur schon aus der Praxis und haben auch nach der Operation in der folgenden Nachsorge immer die Möglichkeit, ihn in der Praxis zu konsultieren.

Das UPZ bietet für die Behandlung urologischer Krankheitsbilder ein breites operatives Spektrum:

  • Schnittoperationen urologischer Tumore von Niere, Prostata und Hoden
  • Die Prostataentfernung zur Behandlung von Prostatakrebs kann schonend mit Erhalt der Schließmuskelfunktion (Kontinenz) und wenn möglich auch der Gliedsteife (Potenz) durchgeführt werden.
  • minimal invasive Eingriffe bei Harnröhrenverengung
  • minimal invasive Eingriffe zur Verkleinerung der Prostata: TUR-P, HoLEP (Holmium-Laser Enukleation) sowie REZUM (Wasserdampfbehandlung)
  • minimal invasive Eingriffe der Blase (TUR-B)
  • minimal invasive Eingriffe der Harnleiter und des Nierenhohlsystems zur Behandlung von Nieren und Harnleitersteinen.

Herr Dr. med. Stephan Roos bringt seine umfangreiche Erfahrung aus 20 Jahren Tätigkeit in großen urologischen Abteilungen mit, zuletzt 10 Jahre als leitender Oberarzt in einer Frankfurter Klinik. Seine besondere Spezifikation sind Schnittoperationen urologischer Tumore von Niere, Prostata und Hoden. Große Expertise bringt er auch auf dem Gebiet der endoskopischen Eingriffe mit.

Herr Dr. med. Felix Pankotsch zeichnet sich durch seine minimalinvasive operative Tätigkeit aus. Die Spezialisierung liegt auf endourologischen Operationen des Harntraktes (Niere, Harnblase, Prostata und Harnröhre).